Hinweise für Studierende

Erstellung von Gutachten und Empfehlungsschreiben

Ficht, Claudia

Alexander Brink ist Professor für Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Universität Bayreuth, Gründungspartner bei concern und Leiter des Instituts für Ethik und Management. Er absolvierte ein Doppelstudium und eine Doppelpromotion in Wirtschaftswissenschaften und Philosophie.

Brink, Alexander

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Erstellung eines Gutachtens ist, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber mindestens ein wirtschafts-und unternehmensethisches Seminar oder eine entsprechende Vorlesung besucht und mindestens eine schriftliche einschlägige Studienarbeit verfasst hat. In Ausnahmefällen werden Gutachten auch bei besonderem universitären Engagement erstellt, z.B. bei einer Mitwirkung bei den Bayreuther Dialogen.

Anfrage für ein Gutachten und persönliches Beratungsgespräch

Studierende kommen bitte in die Sprechstunde montags von 10h bis 12h im GW II Raum 01.21. oder alternativ auch gerne online. Einen Termin für die Sprechstunde erhalten Sie im Sekretariat bei Claudia Ficht. Auch in den Semesterferien finden Sprechstunden zu ausgewählten Terminen statt. Studierende sollten für die Gutachtenerstellung ausreichend Zeit – mindestens drei Wochen – einplanen. Es wäre hilfreich, wenn die Anforderungen an das Gutachten bzw. an die Gutachter sowie die Abgabefrist im Vorfeld in Erfahrung gebracht werden könnten. Diese variieren je nach Institution. So ist zum Beispiel zu prüfen, ob ein Empfehlungsschreiben benötigt wird oder ob die Angabe von persönlichen Referenzen ausreicht. Ferner sollten Notenübersicht und Lebenslauf mitgebracht werden. Ihren offiziellen Listenplatz erhalten die Studierenden auf Anfrage vom Prüfungsamt. In dem Beratungsgespräch wird über fachliche Leistungen und soziales Engagement gesprochen sowie über die Chancen auf Erfolg der Bewerbung. So sind z. B. Gutachten für Begabtenförderungen in der Regel aussichtslos, wenn Studierende nicht mindestens zu den besten 20 bis 25% ihrer Kohorte zählen und über überdurchschnittliches soziales – universitäres und außeruniversitäres – Engagement verfügen. Gleiches gilt für die Bewerbung bei nationalen und internationalen Top-Universitäten. In Ausnahmefällen kann man dem persönlichen Eindruck ein besonderes Gewicht verleihen. Die Anzahl an Gutachten ist in der Regel auf drei beschränkt.

Erstellung und Übergabe des Gutachtens

Hinsichtlich der Erstellung von Gutachten gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder erhalten die Studierende auf Basis des Gesprächs und der Unterlagen ein versiegeltes Gutachten oder aber das Gutachten wird in Absprache mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber erstellt und dann erst versiegelt. Letzteres ist der häufigere Fall: Hier ergänzen die Studierenden in dem Gutachten zum Beispiel Informationen zu sozialem Engagement oder Angaben über Auslandserfahrungen. Das Gutachten kann entweder im Sekretariat bei Frau Ficht persönlich abgeholt werden oder es wird direkt an die entsprechende Institution per Post oder Email versandt bzw. als vertrauliches Dokument hochgeladen.